Förderung von Maschinen und Geräten der Außenwirtschaft (FMA) im Rahmen des Agrarinvestitionsförderprogramms (AFP)

Stand: 03/01/2018
Der Kauf von neuen Maschinen und Geräten der Außenwirtschaft, die zu einer deutlichen Minderung von Emissionen bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern oder zu einer deutlichen Minderung der Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln führen, können seit dem 01.12.2016 gefördert werden.
 
Förderfähig sind folgende Maschinen und Geräte:
 
1. Ausbringung von Wirtschaftsdüngern
  • Injektionsgeräte für die Ausbringung von Gülle, Gärresten, Jauche und Sickersaft mit und ohne Tankwagen,
  • An Tankwagen angebaute Geräte zur Direkteinarbeitung von Gülle, Gärresten, Jauche und Sickersaft, wie Grubber, Scheibeneggen, Scheibenschlitzgeräte und vergleichbare Techniken, mit und ohne Tankwagen,
  • Schleppschuhverteiler mit und ohne Tankwagen.
Die Geräte müssen nachweislich dem neuesten Stand der Technik entsprechen.
 
2. Anwendung von Pflanzenschutzmitteln
  • Spritz- und Sprühgeräte für den Obst- und den Weinbau, die nicht angelagerte Spritzflüssigkeit auffangen und in den Tank zurückfördern und die Abdrift um mindestens 90% gegenüber herkömmlichen Sprühgeräten verringern können, ohne die Wirksamkeit der Anwendung zu verringern,
  • Pflanzenschutzgeräte mit Sensorsteuerung, die entweder Lücken in der Zielfläche erkennen und die Düsen entsprechend abschalten oder die z. B. in Flächenkulturen Unkräuter oder Pilzbefall erkennen und die Düsen entsprechend einschalten. Die mögliche Mitteleinsparung der Geräte muss durch eine Prüfung des Julius Kühn-Instituts (JKI) nachgewiesen werden,
  • Feldspritzgeräte mit Assistenzsystemen zur automatischen Teilbreitenschaltung und Gestängeführung und automatischer Innenreinigung,
  • Feldspritzgeräte mit Mehrkammersystemen zur gezielten teilflächenspezifischen Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln.
 
Die unter Nummer 2 genannten Geräte müssen vom Julius-Kühn-Institut (JKI) geprüft und anerkannt worden sein.

Selbstfahrende Maschinen sind sowohl bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern als auch bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nicht förderfähig.

Die in diesem Teilprogramm geförderten Maschinen und Geräte sind nicht im Teilprogramm FIS förderfähig.

Die förderungsfähigen Ausgaben müssen mindesten 20.000 € betragen.

Diese Teilmaßnahme des AFP ist bis zum 31.12.2019 befristet.

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Weitere Informationen erhalten Sie in den Förderungsrichtlinien und den Verfahrensunterlagen.





Stefan.Raesch@dlr.rlp.de     www.DLR-Mosel.rlp.de drucken